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Phönixe
Phönixe
Allgemeines
Phönixe gehören zu den ältesten und mächtigsten magischen Spezies der Welt. Entgegen der weit verbreiteten menschlichen Mystik handelt es sich bei ihnen jedoch nicht um Feuervögel. Die Vorstellung, Phönixe würden eine vogelartige Gestalt aus Flammen besitzen oder sich in einen solchen verwandeln können, ist ein Mythos, der im Laufe der Jahrtausende entstanden ist. Tatsächlich sind Phönixe humanoide Wesen und gelten als die mächtigsten Feuermagier der Welt. Ihre Verbindung zum Feuer geht weit über die bloße Beherrschung von Feuermagie hinaus. Jeder Phönix besitzt ein inneres Feuer, das einen festen Bestandteil seines Wesens bildet und seine außergewöhnliche Verbindung zu diesem Element ermöglicht.

Das Feuer selbst besitzt für die Phönixe eine heilige Bedeutung. Es ist nicht lediglich eine Quelle ihrer Kräfte, sondern ein zentraler Bestandteil ihrer Kultur und ihres Selbstverständnisses. Entsprechend wird Feuer von ihnen mit großem Respekt behandelt und nimmt in ihren Traditionen und Bräuchen eine besondere Stellung ein.

Die phönizische Gesellschaft ist zudem matriarchalisch geprägt. Frauen nehmen traditionell eine besonders bedeutende Stellung innerhalb der Gesellschaft ein und sind auch in den politischen und gesellschaftlichen Strukturen der Phönixe stark vertreten. Die männlichen Phönixe kümmern sich in der Gesellschaft die Kindererziehung, heiraten in die Familien ihrer Frauen ein und kümmern sich um den meisten Haushalt.


Biologie
Phönixe sind nahezu unsterblich und können unter natürlichen Umständen ein Alter von etwa 5.000 Jahren erreichen. Erst wenn ihre innere Flamme nach all diesen Jahrtausenden erlischt, endet ihr Leben auf natürliche Weise. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt die Flamme ein zentraler Bestandteil ihrer körperlichen Existenz.

Werden Phönixe getötet, kehren sie nach etwa zwölf Stunden ins Leben zurück. Voraussetzung dafür ist, dass ihr Körper nicht zerteilt wurde und ihr Herz noch vorhanden ist. Wird der Körper vollständig zerteilt oder das Herz entfernt, kann die innere Flamme den Körper nicht mehr regenerieren. Auch Feuer selbst kann einen Phönix nicht endgültig vernichten. Wird sein Körper vollständig verbrannt, benötigt die innere Flamme etwa 24 Stunden, um den Körper vollständig wiederherzustellen. Die innere Flamme schützt Phönixe zudem vor Krankheiten. Sie verbrennt Krankheitserreger und Viren, sobald diese in den Körper gelangen. Es ist keine bekannte Krankheit oder ein Virus bekannt, das der Wirkung der inneren Flamme standhalten kann.

Körperlich altern Phönixe zunächst wie gewöhnliche Menschen. Erst ab ihrem 25. Lebensjahr verlangsamt sich ihr Alterungsprozess erheblich. Dadurch behalten sie über viele Jahrhunderte hinweg ein vergleichsweise junges körperliches Erscheinungsbild. Trotz ihrer außergewöhnlichen Widerstandsfähigkeit besitzt die innere Flamme jedoch klare Grenzen. Wasser stellt eine erhebliche Gefahr für Phönixe dar. Sie können tatsächlich ertrinken, da ihre innere Flamme unter Wasser erlöschen kann. Auch extreme Kälte kann die Flamme schwächen und schließlich zum Erlöschen bringen. Aus diesem Grund meiden Phönixe kalte Regionen und haben ihre Gemeinschaften ausschließlich in warmen Gebieten der Erde angesiedelt. Die Weltweite Population der Phönixe wird auf ca. 8795 Mitglieder geschätzt. In New Orleans selber leben 245 Phönixe.

Nachwuchs
Die Fortpflanzung stellt für die Phönixe eine besondere Herausforderung dar. Weibliche Phönixe haben große Schwierigkeiten, eine Schwangerschaft zu empfangen, und selbst eine erfolgreich eingetretene Schwangerschaft bedeutet noch lange nicht, dass das Kind lebend zur Welt kommt. Die Rate der Totgeburten liegt bei etwa 85 Prozent, wodurch eine Schwangerschaft innerhalb der phönizischen Gesellschaft als äußerst kostbar und zugleich gefährlich gilt. Sobald eine weibliche Phönix schwanger ist, wird sie von ihrer Familie und ihrem Umfeld entsprechend wie ein rohes Ei behandelt und besonders umsorgt. Ihre Gesundheit und die Entwicklung des ungeborenen Kindes genießen höchste Priorität, und sämtliche unnötigen Gefahren werden nach Möglichkeit vermieden. Aufgrund der Seltenheit erfolgreicher Geburten werden Kinder als ein besonderes Geschenk betrachtet. Eine Geburt ist daher nicht nur ein familiäres Ereignis, sondern besitzt für die gesamte Gemeinschaft eine große Bedeutung. Neugeborene genießen von Beginn an einen besonderen Schutz und werden von ihrer Familie mit großer Fürsorge aufgezogen.


Kräfte
Phönixe verfügen über die stärkste bekannte Feuermagie der Welt. Ihre innere Flamme ermöglicht ihnen eine außergewöhnliche Kontrolle über das Element und macht sie zu den mächtigsten Feuerwirker*innen unter den magischen Wesen. Eine ihrer bedeutendsten Fähigkeiten sind ihre Wiederbelebungskräfte. Solange ihre innere Flamme nicht vollständig erloschen ist, kann diese ihren Körper nach dem Tod regenerieren und ihnen die Rückkehr ins Leben ermöglichen.

Phönixe können außerdem Feuer atmen. In äußersten Notfällen sind sie auch in der Lage, Feuer gezielt zu speien. Diese Fähigkeit dient jedoch ausschließlich der Abwehr in Notlagen und wird nicht als gewöhnliche Angriffsmethode eingesetzt. Ihre Verbindung zum Feuer geht sogar so weit, dass sie sich im Bedarfsfall von Feuer ernähren können. Die Flammen, die sie dabei zu sich nehmen, dienen ihnen als Nahrungsersatz und sind Nahrung für ihre innere Flamme. Besonders mächtige Phönixe können die Hitze ihrer inneren Flamme zudem über ihre Hände kanalisieren. Dadurch sind sie in der Lage, selbst Metall oder Sand zu schmelzen, ohne dafür eine externe Feuerquelle zu benötigen.


Hierarchie
Die Phönixe sind weltweit in 20 Königreiche gegliedert. Jedes dieser Königreiche verfügt über eine eigene Königsfamilie, die über das jeweilige Reich herrscht. Die Mitglieder der Königsfamilien gehören zu den mächtigsten Phönixen ihres Reiches und übernehmen neben der politischen Führung auch eine besondere Verantwortung für ihre Bevölkerung. Der jeweiligen Königsfamilie steht ein Rat aus ausschließlich weiblichen Phönixen zur Seite, der sie bei politischen Entscheidungen unterstützt und wichtige Angelegenheiten des Königreiches berät. Unterhalb der Königsfamilie und des Rates stehen die Feuerkrieger*innen. Sie bilden die kämpferische Elite der Phönixe und dienen dem Schutz des Königreiches sowie der königlichen Familie. Aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten genießen sie innerhalb der phönizischen Gesellschaft einen hohen Rang. Diese sind auch der einzige Rang, der nicht ausschließlich von weiblichen Phönixen ausgeübt werden kann. Die unterste und zugleich zahlenmäßig größte gesellschaftliche Gruppe bilden die gewöhnlichen Mitglieder der Königreiche. Sie stellen den überwiegenden Teil der phönizischen Bevölkerung und unterstehen der jeweiligen Königsfamilie.
Königreiche
EuropaAfrikaAsien
Griechenland Italien Spanien Türkei Albanien Ägypten Nordafrika Westafrika Zentralafrika Ostafrika Südlafrika Indien Pakistan Thailand Philippinen Okinawa
NordamerikaSüdamerikaAustralien
Karibik New Orleans Brasilien Chile Australien

New Orleans
Das Königreich New Orleans besteht seit 1875 und entstand durch die Abspaltung eines Teils der phönizischen Gemeinschaft aus der Karibik. Die Gründung des Königreiches geht auf Prinzessin Carida Rodriguez zurück, die zu jener Zeit einen Phönix aus dem spanischen Königreich bei sich aufnahm. Dass dieser ungewöhnlicherweise irische Wurzeln besaß, wurde innerhalb der phönizischen Gesellschaft als böses Omen betrachtet und führte zu einem schweren Streit zwischen Carida und ihrer Mutter, Queen Mariposa.

Carida entschied sich daraufhin, die Karibik zu verlassen. Gemeinsam mit Liam ließ sie sich in New Orleans nieder und gründete dort ein eigenes Königreich. Bei der Abspaltung schlossen sich ihr 200 Phönixe an, die gemeinsam mit ihr die Grundlage des neuen Königreiches bildeten und als Königsfamilie Rodriguez vor Ort herrschen. Seit seiner Gründung ist die Bevölkerung des Königreiches um 45 weitere Phönixe angewachsen. Heute zählt das Königreich New Orleans damit 245 Phönixe und ist das kleinste der weltweit 20 phönizischen Königreiche.

Hochzeiten
Hochzeiten nehmen innerhalb der phönizischen Gesellschaft eine große und bedeutende Stellung ein. Sie gelten nicht nur als private Verbindung zweier Phönixe, sondern sind zugleich ein wichtiges gesellschaftliches Ereignis, bei dem die Familien und Gemeinschaften zusammenkommen.

Aufgrund der weitgehend matriarchalisch geprägten Gesellschaft werden Frauen und Mädchen mit besonderer Wertschätzung behandelt und wie Königinnen geehrt. Entsprechend folgt auch die Eheschließung dieser gesellschaftlichen Ordnung: Der Mann heiratet in die Familie der Frau ein und wird damit Teil ihrer Familie.

Eine phönizische Hochzeit wird traditionell über drei Tage hinweg gefeiert. Die Feierlichkeiten finden ausschließlich im Sommer statt, da die warme Jahreszeit für die Phönixe eine besondere Bedeutung besitzt und ihrem Element Feuer besonders nahe steht. Während der Hochzeit werden enorme Speisen aufgebahrt, das Brautpaar trägt die Farben orange und rot und Goldschmuck trägt auch ein wichtige Rolle, da er für die Phönixe als Schmuck des Feuers gilt. Braut und Bräutigam tauschen während des Kusses etwas von ihrem inneren Feuer miteinander aus, was sie magisch miteinander verbindet.

Sexualität
Die phönizische Gesellschaft unterscheidet deutlich zwischen sexueller Orientierung, Partnerschaft und Ehe. Gleichgeschlechtliche Beziehungen werden grundsätzlich nicht verboten und können innerhalb der Gesellschaft offen geführt werden. Auch eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft ist erlaubt, solange daraus keine Ehe hervorgeht. Eine gleichgeschlechtliche Ehe gilt hingegen als absolutes gesellschaftliches Tabu und wird nicht gestattet. Der Grund hierfür liegt nicht in der sexuellen Orientierung der Betroffenen, sondern in der besonderen biologischen Situation der Phönixe. Aufgrund ihrer geringen weltweiten Population und der hohen Sterblichkeitsrate ungeborener Kinder ist die Sicherung des Nachwuchses von großer Bedeutung.

Von einem Phönix wird daher erwartet, entweder eine Person zu heiraten, mit der eine biologisch mögliche Fortpflanzung gegeben ist, oder vollständig auf eine Ehe zu verzichten. Die Ehe wird entsprechend nicht ausschließlich als romantische Verbindung betrachtet, sondern erfüllt auch eine wichtige Funktion für den Fortbestand der Familienlinien und des gesamten Volkes. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften können dagegen unabhängig davon eingegangen werden. Ebenso sind außereheliche Affären mit gleichgeschlechtlichen Partnern gesellschaftlich erlaubt, solange die bestehende Ehe zwischen zwei biologisch miteinander fortpflanzungsfähigen Partnern geschlossen wurde. Die sexuelle Orientierung eines Phönix wird somit nicht grundsätzlich bewertet oder sanktioniert, entscheidend ist vielmehr, dass die Ehe ihre traditionelle Funktion innerhalb der phönizischen Gesellschaft erfüllt.


Feuerfeste
Sommersonnenwende
Die Sommersonnenwende gehört zu den wichtigsten Feiertagen der Phönixe. Die längste und hellste Zeit des Jahres wird gefeiert und die Sonne als Quelle von Wärme und Feuer besonders geehrt.

Fest der Inneren Flamme
Dieses Fest steht im Zeichen der persönlichen inneren Flamme jedes Phönix. Es geht um das eigene Leben, die eigene Kraft und die Verbindung zum Feuer. Familien kommen zusammen und entzünden gemeinsam Feuer, wobei besonders die Weitergabe der Traditionen und des Wissens zwischen den Generationen im Mittelpunkt steht.

Flamme der Frauen
Die Flamme der Frauen ist eines der bedeutendsten Feste der phönizischen Gesellschaft und dauert vier Tage. Während dieser Zeit werden sämtliche weiblichen Phönixe geehrt, unabhängig von Alter, gesellschaftlichem Rang oder Herkunft. Das Fest ist eine Feier der Weiblichkeit und der besonderen Stellung der Frauen innerhalb der phönizischen Gesellschaft.

Flamme der Männer
Die Flamme der Männer dauert zwei Tage und dient dazu, die männlichen Phönixe zu ehren. Das Fest dauert 2 Tage an und während dieser Zeit werden alle männlichen Phönixe geehrt, unabhängig von Alter, gesellschaftlichem Rang oder Herkunft. Das Fest ist eine Feier der Männlichkeit.

Fest der Asche
Das Fest der Asche fällt bei den Phönixen auf den 31.10 und erfüllt eine ähnliche Rolle, wie Halloween oder Samhain bei den Menschen. Es steht im Zeichen der Vergänglichkeit, der Toten und der Erinnerung an jene, deren Flamme endgültig erloschen ist. Feuer und Asche spielen dabei eine zentrale Rolle. Und man gedenkt aller Phönixe die bereits verstorben sind.

Fest des Feuers
Das Fest des Feuers ist eines der größten Feste der Phönixe. Das Element, das ihr gesamtes Volk prägt, steht dabei im Mittelpunkt. Überall werden große Feuer entzündet, Feuermagie wird gezeigt und die Gemeinschaft kommt zusammen. Es gibt zahlreiche Stände, sehr viel Essen, sowie Feuerwerk und Feuertänze.