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Aufstieg und Fall
Aufstieg von Schutzengel
Schutzengel entstehen aus außergewöhnlichen magisch begabten Seelen. Viele waren Magienutzer, die ihre Fähigkeiten zum Schutz, zur Heilung und zum Wohl anderer einsetzten. Nach ihrem Tod werden sie nicht automatisch zu Schutzengeln. Im Himmel können sie zunächst weiterlernen und ihre Magie vervollkommnen. Über lange Zeit beobachten Erzengel ihre Entwicklung und prüfen, ob sie für diese besondere Aufgabe geeignet sind. Entscheidend sind dabei nicht Macht oder Rang, sondern Mitgefühl, Verantwortungsbewusstsein, Selbstlosigkeit und der Umgang mit den eigenen Fähigkeiten. Wird eine Seele ausgewählt, muss sie die Prüfung des Lichts bestehen. Dabei wird nicht ihre magische Stärke geprüft, sondern ihr Charakter. Sie muss beweisen, dass sie Macht nicht für sich selbst missbrauchen, den freien Willen anderer respektieren und bereit sein würde, andere selbst unter großen persönlichen Opfern zu schützen. Nach bestandener Prüfung wird die Seele in den Dienst des Himmels aufgenommen. Ihre ursprüngliche magische Essenz wird mit dem göttlichen Licht verbunden. Dadurch erhält sie eine himmlische Essenz, Flügel des Lichts und deutlich verstärkte Schutz- und Heilmagie. Ihre Erinnerungen und Persönlichkeit bleiben jedoch erhalten, sie wird nicht zu einem völlig anderen Wesen, sondern entwickelt sich zu einer höheren Form ihrer selbst. Die Aufgabe eines Schutzengels besteht vor allem darin, zu begleiten, zu schützen und zu führen. Schutzengel wirken meist im Verborgenen, bewahren Hoffnung, helfen in schwierigen Zeiten, schützen Seelen und unterstützen magisch begabte Wesen. Dabei dürfen sie den freien Willen nicht unterdrücken. Ein Schutzengel soll einen Menschen nicht kontrollieren oder dessen Leben nach eigenen Vorstellungen bestimmen. Er soll ihm helfen, seinen eigenen Weg zu finden. Schutzengel besitzen deshalb keine besondere Stellung durch Kampfkraft, sondern durch ihre Nähe zu den sterblichen Welten. Erfahrene Schutzengel können über Jahrhunderte hinweg Menschen und ganze Familien begleiten und aufgrund ihrer Erfahrung als Berater oder Lehrer für andere himmlische Wesen dienen. Der Aufstieg zum Schutzengel kann weder durch Ehrgeiz noch durch Macht erzwungen werden. Ein mächtiger Magienutzer ohne Mitgefühl wird niemals dafür ausgewählt. Ein Schutzengel ist kein Herrscher und kein Krieger. Er ist ein Wächter, Heiler und Wegweiser. Seine größte Stärke besteht darin, andere zu beschützen, ohne ihnen ihren eigenen Weg zu nehmen.Aufstieg eines Nephilims
Ein Nephilim besitzt unter außergewöhnlichen Umständen die Möglichkeit, zu einem Engel aufzusteigen. Dieses Ereignis gehört zu den seltensten Wundern überhaupt und tritt nur unter einer ganz bestimmten Voraussetzung ein. Der Aufstieg kann nur erfolgen, wenn der Nephilim aus vollkommen selbstlosen Beweggründen handelt und sein eigenes Leben aufs Spiel setzt, um einen Unschuldigen vor einer lebensbedrohlichen Situation zu beschützen. Dabei ist die Natur des Unschuldigen vollkommen bedeutungslos. Ob Mensch, Dämon oder ein anderes Wesen, allein die Unschuld und die selbstlose Tat entscheiden über das Schicksal des Nephilim. Erweist sich das Opfer als wahrhaft rein, wird der Nephilim von der Himmlischen Essenz und dem reinen Licht selbst durchflutet. Diese göttliche Kraft verwandelt sein Wesen vollständig und erhebt ihn in den Rang eines Engels. Mit der Verwandlung erhält der Aufgestiegene mächtige, strahlende Schwingen sowie einen einzigartigen Speer des Lichts, der allein ihm gehört und seine himmlische Berufung symbolisiert. Darüber hinaus erwachen in ihm sämtliche Fähigkeiten eines Engels, wodurch er fortan als Beschützer des Lichts und der Unschuld wirkt. Ein solcher Aufstieg ist ein außergewöhnliches Ereignis und gilt als nahezu unmöglich, doch er beweist, dass wahrer Mut, Selbstlosigkeit und Opferbereitschaft selbst das Schicksal eines Nephilim neu schreiben können.Der Fall eines Engels
Ein Engel fällt nicht durch einen einzelnen Fehler, sondern durch einen schleichenden Verlust seiner Verbindung zum göttlichen Licht. Der Fall beginnt, wenn ein Engel die himmlische Ordnung bewusst ablehnt, seine Macht missbraucht, anderen Wesen Schaden zufügt oder sich freiwillig dunklen Kräften öffnet. Zweifel allein führen jedoch nicht zum Fall, entscheidend ist die bewusste Abkehr vom Licht. Wird ein Engel für gefallen erklärt, prüfen die höchsten Vertreter des Himmels seine Taten, Absichten und seine Entwicklung. Nach der Verbannung verliert er seine Verbindung zum Himmel und den reinen Zugang zur göttlichen Energie. Seine Flügel und himmlische Essenz werden beschädigt, während seine persönlichen Fähigkeiten meist erhalten bleiben. Ein gefallener Engel gehört zunächst weder zum Himmel noch zur Hölle. Doch seine beschädigte himmlische Essenz zieht die Mächte der Unterwelt an. Dämonen können versuchen, ihn zu verführen, zu fangen oder gewaltsam in die Hölle zu ziehen. Je länger er vom Licht getrennt bleibt, desto stärker wird die Verbindung zur Dunkelheit. Der Fall eines Engels ist somit kein plötzlicher Absturz, sondern der Verlust des Lichts, Schritt für Schritt, bis aus einem Diener des Himmels ein Wesen der Verdammnis werden kann. Wichtig ist dabei zu beachten: Alle Ränge bis zum Nephilim können fallen! |
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