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Jägerinnen
Allgemeines
Die Jägerinnen gehören zu den außergewöhnlichsten Beschützerinnen der Menschheit. Obwohl sie äußerlich gewöhnliche Menschen sind, tragen sie seit dem Großen Ritual vor mehr als drei Millionen Jahren eine dämonische Essenz in sich. Diese wurde einst von den Göttern, Engeln und Dämonen erschaffen, um eine neue Spezies hervorzubringen, die stark genug war, die Erde gegen die eindringenden Mächte zu verteidigen. Aus diesem Grund werden Jägerinnen häufig als Menschen dämonischer Abstammung bezeichnet, auch wenn sie selbst keine Dämonen sind.Die dämonische Essenz wird innerhalb der Blutlinien an sämtliche Nachkommen weitergegeben. Aktiv ausbilden kann sie sich jedoch ausschließlich bei weiblichen Nachkommen. Nach heutigem Wissensstand ist allein der weibliche Körper aufgrund seiner Fruchtbarkeit in der Lage, die dämonische Essenz vollständig aufzunehmen und zu entfalten. Männliche Nachkommen tragen die Essenz zwar ebenfalls in sich und geben sie an ihre Kinder weiter, entwickeln jedoch selbst keine Kräfte einer Jägerin. Bringt eine Jägerin eine Tochter zur Welt, wird diese bereits mit der dämonischen Essenz geboren und gehört von Geburt an zu einer der Blutlinien der Jägerinnen. Im Laufe ihres Lebens erwachen ihre Kräfte, bis sie schließlich selbst die Verantwortung übernimmt, das Erbe ihrer Vorfahrinnen fortzuführen und die Menschheit vor den Gefahren der magischen Welt zu schützen. die Fähigkeiten
Bereits die Nachkommen einer Jägerin profitieren von der dämonischen Essenz, die seit Millionen von Jahren innerhalb ihrer Blutlinien weitergegeben wird. Sowohl weibliche als auch männliche Nachkommen verfügen über einen außergewöhnlich widerstandsfähigen Organismus. Tödliche Krankheiten stellen für sie in der Regel keine Gefahr dar und auch gewöhnliche Erkrankungen treten deutlich seltener auf als bei normalen Menschen. Dennoch sind sie nicht vollständig immun und können sich beispielsweise mit einer Erkältung oder anderen alltäglichen Krankheiten infizieren.Die Kräfte einer Jägerin zeigen sich erst mit dem Einsetzen der Monatsblutung, was für die Essenz der mystische Trigger ist. Bei weiblichen Nachkommen, in denen die Essenz vollständig erwacht, entfalten sich die Kräfte einer Jägerin. Sie verfügen über übermenschliche Körperkraft, außergewöhnliche Geschwindigkeit und beeindruckende Reflexe, wodurch sie selbst körperlich überlegenen Gegnern ebenbürtig oder sogar überlegen sein können. Gleichzeitig besitzen sie eine deutlich höhere Ausdauer und Regenerationsfähigkeit als gewöhnliche Menschen. Verletzungen verheilen erheblich schneller und ermöglichen es einer Jägerin, sich auch nach schweren Kämpfen innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit zu erholen. Mit zunehmendem Alter entwickelt sich die dämonische Essenz weiter. Anders als gewöhnliche Menschen verlieren Jägerinnen im Laufe ihres Lebens kaum an körperlicher Leistungsfähigkeit. Im Gegenteil: Ihre Kraft, Ausdauer und Widerstandsfähigkeit wachsen kontinuierlich, wodurch erfahrene Jägerinnen zu den gefährlichsten Kämpferinnen ihrer Zeit zählen. Ergänzt werden diese Fähigkeiten durch außergewöhnlich feine Sinne. Jägerinnen nehmen ihre Umgebung intensiver wahr als gewöhnliche Menschen und können selbst kleinste Veränderungen in ihrer Umgebung registrieren. Diese geschärfte Wahrnehmung erleichtert es ihnen, magische Wesen aufzuspüren, Fährten zu verfolgen und selbst gut verborgene Gegner ausfindig zu machen. die Blutlinien
Die heutigen Blutlinien der Jägerinnen gehen auf die Ereignisse vor mehr als drei Millionen Jahren zurück. Damals wurden 300 Frauen ausgewählt, um sich einem von Göttern, Engeln und Dämonen erschaffenen Ritual zu unterziehen. Ziel war es, eine neue Spezies hervorzubringen, die stark genug sein würde, die Erde gegen die eindringenden Götter und ihre Anhänger zu verteidigen.Lediglich 100 Frauen überlebten das Ritual und erhielten die dämonische Essenz. Von ihnen überstanden schließlich nur 70 Jägerinnen die verheerenden Kämpfe gegen die invasorischen Götter und die mit ihnen auf die Erde gelangten Wesen. Diese siebzig Überlebenden gelten bis heute als die Stammmütter sämtlicher Jägerinnen und begründeten die 70 Blutlinien, aus denen jede heutige Jägerin hervorgegangen ist. Die dämonische Essenz wird innerhalb dieser Blutlinien an sämtliche Nachkommen weitergegeben. Dadurch verfügen sowohl weibliche als auch männliche Nachkommen über einen außergewöhnlich widerstandsfähigen Organismus und sind gegen tödliche Krankheiten weitgehend immun. Nur weibliche Nachkommen entwickeln jedoch die vollständigen Kräfte einer Jägerin und führen das Erbe ihrer Blutlinie als aktive Beschützerinnen der Menschheit fort. Innerhalb der Blutlinien hat sich über Jahrmillionen eine feste Tradition entwickelt. Jeder Nachkomme einer Jägerin bringt in der Regel zwei Kinder zur Welt, um den Fortbestand der jeweiligen Blutlinie zu sichern und das Erbe der ersten siebzig Jägerinnen zu bewahren. Obwohl diese Tradition heute nicht mehr verpflichtend ist, wird sie von den meisten Familien bis heute gelebt. Durch das stetige Wachstum der Blutlinien leben heute weltweit rund 4.000 aktive Jägerinnen, die über sämtliche Kontinente verteilt sind und gemeinsam die Aufgabe erfüllen, den Kodex der Koexistenz zu wahren und die Menschheit vor jenen magischen Wesen zu schützen, die den Frieden gefährden. die existierenden Blutlinien
Um das Erbe der Linien konstant weiterzuführen, behalten die Jägerinnen den Familiennamen ihrer Blutlinien auch nach der Hochzeit.
die Akademien & die Wächter
Mit dem Einsetzen ihrer ersten Menstruation erwacht die dämonische Essenz einer jungen Jägerin vollständig. Von diesem Zeitpunkt an beginnt ihre Ausbildung, die sie auf ihre zukünftige Aufgabe als Beschützerin der Menschheit vorbereiten soll. Dabei stehen ihr grundsätzlich zwei Ausbildungswege offen: die Aufnahme in eine der traditionsreichen Akademien oder die Ausbildung unter der persönlichen Aufsicht eines Wächters.Die Akademien der Jägerinnen zählen zu den ältesten noch bestehenden Institutionen der Welt. Sie wurden bereits vor rund zwei Millionen Jahren gegründet, um die Blutlinien zu vereinen und ihr Wissen an die nächsten Generationen weiterzugeben. Heute existiert auf jedem Kontinent eine dieser Akademien, in denen junge Jägerinnen gemeinsam leben, lernen und trainieren. Als Internate bieten sie eine abgeschottete Umgebung, in der sich der gesamte Alltag den Anforderungen der Ausbildung unterordnet. Die Ausbildung gilt als außerordentlich anspruchsvoll und dauert in der Regel fünf Jahre. Neben dem Erlernen verschiedenster Kampftechniken stehen Taktik, Überleben, Waffenkunde, das Erkennen magischer Wesen sowie der Umgang mit der eigenen dämonischen Essenz auf dem Lehrplan. Die Ausbildung fordert den Schülerinnen körperlich wie psychisch alles ab. Verletzungen gehören zum Alltag und trotz strenger Sicherheitsvorkehrungen kommt es immer wieder zu schweren oder sogar tödlichen Unfällen. Die Akademien genießen daher den Ruf, ebenso gefürchtet wie angesehen zu sein. Alternativ kann eine Jägerin unter der Aufsicht eines Wächters ausgebildet werden. Wächter unterstehen dem Council of Protection and Order (CoPO), der vor rund 4.000 Jahren gegründet wurde, um die Jägerinnen weltweit zu unterstützen und ihre Einsätze zu koordinieren. Anders als die Ausbilder an den Akademien begleitet ein Wächter in der Regel nur eine einzige Jägerin und baut zu ihr eine enge, vertrauensvolle Beziehung auf. Nicht selten entwickelt sich dabei ein Verhältnis, das dem zwischen Vater und Tochter ähnelt. Die Aufgabe eines Wächters endet nicht mit dem Abschluss der Ausbildung. Vielmehr begleitet er seine Jägerin ein Leben lang, steht ihr mit Rat und Tat zur Seite, unterstützt sie bei Einsätzen und dient ihr als Ansprechpartner in schwierigen Situationen. Darüber hinaus achtet er darauf, dass sie ihre Fähigkeiten verantwortungsvoll einsetzt, ihre körperlichen und psychischen Grenzen nicht dauerhaft überschreitet und ihrer Aufgabe als Jägerin gerecht werden kann. die Standorte
Der Council of Protection and Order (CoPO) unterhält seine Stützpunkte ausschließlich in Städten, in denen sich ein Höllenschlund befindet. Diese magischen Mahlströme ziehen übernatürliche Energien und Wesen gleichermaßen an und gelten daher als die gefährlichsten Orte der Welt. Um jederzeit auf Bedrohungen reagieren zu können, errichtet der CoPO in jeder dieser Städte einen festen Standort, der als Einsatzzentrale, Unterkunft und Ausbildungsstätte für Jägerinnen und Wächter dient.Jeder Stützpunkt verfügt in der Regel über ein Team von mindestens 10 Jägerinnen, die gemeinsam für die Sicherheit der jeweiligen Region verantwortlich sind. Ihr Einsatzgebiet umfasst einen Radius von etwa 100 Kilometern rund um den Höllenschlund. Im Alltag kümmern sie sich um die Beobachtung magischer Aktivitäten, die Untersuchung ungewöhnlicher Vorfälle sowie die Jagd auf Wesen, die gegen den Kodex der Koexistenz verstoßen haben. Kommt es zu außergewöhnlichen Ereignissen oder Bedrohungen größeren Ausmaßes, ist der CoPO in der Lage, innerhalb kürzester Zeit weitere Jägerinnen aus benachbarten Standorten oder anderen Ländern anzufordern. So können selbst schwerwiegende Krisen, bei denen einzelne Stützpunkte an ihre Grenzen stoßen würden, gemeinsam bewältigt werden. Auf diese Weise bildet das weltweite Netzwerk des CoPO eine eng miteinander verbundene Verteidigungslinie, die den Schutz der Menschheit und die Wahrung des Friedens zwischen den Spezies sicherstellt. |
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