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Die vier Höllenhundwürfe
Die vier Höllenhundwürfe
Allgemeines
Die vier Würfe bilden die uralten Blutlinien der Höllenhunde. Jeder Wurf besitzt seine eigene Erscheinung, seine eigene Natur und seine eigene Stellung innerhalb der höllischen Hierarchie. Gemeinsam zählen sie 1.900 Höllenhunde.

I. Der Karmanath-Wurf
Die Schwarze Krone der Hölle
Anzahl: 800 Jahr der Schaffung: 200.000 vChr. Rang: Erster und höchster Wurf Alter: ca 179.403.590 Jahre alt
Der Karmanath-Wurf ist die älteste und oberste Höllenhunddynastie. Ihre Blutlinie reicht weiter zurück als die aller anderen Würfe. Sie gelten als die Ursprungsmacht der Höllenhunde und besitzen innerhalb ihrer Spezies die höchste Autorität. Die Karmanath müssen ihre Stellung nicht verteidigen. Sie wird von den anderen Würfen anerkannt. Wenn ein Karmanath ruft, haben die anderen zu folgen. Ab 666 vor Christus begannen die meisten Höllenhunde dem Befehl der Krone des Höllenthrons folgend, auf der Erde zu wandeln, um die Menschen zu beeinflussen.

Erscheinung
Der Karmanath entspricht dem klassischen Bild eines wahren Höllenhundes:
tiefschwarzes, fast rußartiges Fell gewaltiger, massiver Körper lange, schwarze Klauen große, spitze Ohren und dämonische Gesichtszüge leuchtend rote bis orange-rote Augen glühend rote Zunge feine, glühende rote und orangefarbene Risse durch das Fell, als würde unter der Haut Höllenfeuer brennen
Je älter ein Karmanath wird, desto stärker treten diese glühenden Risse hervor.

Wesen
Karmanath sind dominant, stolz, diszipliniert und absolut herrschaftlich. Sie dulden keinen Ungehorsam und betrachten die anderen drei Würfe als ihre Untergebenen. Sie sind nicht zwangsläufig die aggressivsten Höllenhunde, sie sind vielmehr diejenigen, die entscheiden, wann andere aggressiv werden.

II. Der Winterfyllith-Wurf
Die Weißen Wächter
Anzahl: 600 Jahr der Schaffung: 80.000 vChr. Rang: Zweiter Wurf Alter: ca 71.403.290 Jahre alt
Der Winterfyllith-Wurf ist die zweitälteste Blutlinie der Hölle. Im Gegensatz zu den schwarzen Karmanath erscheinen die Winterfyllith beinahe unnatürlich rein und weiß. Doch gerade diese helle Erscheinung macht sie so furchteinflößend. Sie werden traditionell mit Stille, Kälte und Tod verbunden. Ab 666 vor Christus begannen die meisten Höllenhunde dem Befehl der Krone des Höllenthrons folgend, auf der Erde zu wandeln, um die Menschen zu beeinflussen.

Erscheinung
Die Winterfyllith besitzen:
schneeweißes bis silbrig-weißes Fell eine mächtige, breite Statur lange schwarze Klauen vollständig schwarze Augen eine schwarze Zunge schwarze Nasen und dunkle Zahnzwischenräume feine dunkle Linien und Risse zwischen den hellen Fellstrukturen
Das Schwarz ihrer Augen wirkt dabei nicht wie eine normale Augenfarbe. Es scheint, als befände sich hinter den Augen absolute Leere.

Wesen
Die Winterfyllith sind wesentlich ruhiger als die Karmanath.
geduldig schweigsam kalt wachsam intelligent hervorragende Jäger
Sie verfolgen ihre Beute häufig über lange Zeiträume. Ein Winterfyllith kann stunden- oder tagelang reglos warten, bevor er zuschlägt. Während die Karmanath durch ihre Autorität herrschen, herrschen die Winterfyllith durch Angst und Geduld.

III. Der Bloodbone-Wurf
Die Bestien des Blutes
Anzahl: 300 Jahr der Schaffung: 100 vChr. Rang: Dritter Wurf Alter: Drittälteste Höllenhunddynastie
Der Bloodbone-Wurf ist die drittälteste Höllenhunddynastie. Von allen vier Würfen besitzen sie wahrscheinlich den stärksten Ruf als Krieger und Berserker. Wo ein Karmanath einen Befehl gibt und ein Winterfyllith eine Beute verfolgt, wird ein Bloodbone geschickt, wenn etwas zerbrochen, zerrissen oder vernichtet werden soll.

Erscheinung
Die Bloodbone unterscheiden sich deutlich von den anderen Würfen:
rotbraunes bis dunkel rostbraunes Fell kräftiger, muskulöser Körperbau besonders ausgeprägte Schultern und Vorderläufe schwarze Klauen leuchtend rote Augen rote Zunge häufig dunklere Schnauze und schwarze Bereiche am Fell teilweise glühende rötliche Akzente zwischen den Haaren
Ihr Fell erinnert an getrocknetes Blut, rostiges Eisen und verbrannte Erde.

Wesen
Bloodbone sind:
aggressiv temperamentvoll furchtlos kampflustig loyal gegenüber ihrem Wurf außergewöhnlich zäh
Sie besitzen einen starken Kriegerkodex. Ein Bloodbone kann brutal sein, ist aber nicht sinnlos grausam. Respekt verdient bei ihnen, wer Stärke, Mut und Loyalität beweist. Ein Bloodbone, der einmal in einen Kampf eingetreten ist, zieht sich nur sehr selten zurück.

IV. Der Darkstone-Wurf
Die grünen Augen der Finsternis
Anzahl: 200 Jahr der Schaffung: 400 nChr. Rang: Vierter Wurf Alter: Jüngste Höllenhunddynastie
Der Darkstone-Wurf ist die jüngste der vier großen Dynastien. Doch „jüngste“ bedeutet keineswegs „schwächste“. Die Darkstone sind vielmehr die unberechenbarste Blutlinie. Ihre Entstehung erfolgte lange nach den drei älteren Dynastien, weshalb sie Eigenschaften entwickelt haben, die bei den anderen Würfen ungewöhnlich sind.

Erscheinung
Der Darkstone ist eindeutig durch seine graue Erscheinung zu erkennen:
dunkelgraues bis steingraues Fell massive, aber etwas schlankere Körper schwarze Klauen leuchtend grüne Augen grüne Zunge grünliche Lichtreflexe in Fell und Gesicht teilweise feine grüne Risse oder Schimmer unter dem Fell
Besonders charakteristisch sind ihre Augen. Wenn ein Darkstone im Dunkeln steht, sieht man häufig nur seine beiden grünen Augen, bevor der Rest seines Körpers aus dem Schatten tritt.

Wesen
Darkstone sind:
unabhängig intelligent neugierig gerissen anpassungsfähig schwer vorhersehbar
Sie besitzen weniger Ehrfurcht vor alten Traditionen als die anderen Würfe. Dadurch werden sie von den älteren Dynastien teilweise unterschätzt. Das ist gefährlich. Denn ein Darkstone denkt nicht immer so, wie ein Karmanath, Winterfyllith oder Bloodbone es erwarten würde.